Konzept der Medien-AG

Ca. 20 Schülerinnen und Schüler (jahrgangsstufenübergreifend) sowie zwei Ehemalige sind Teilnehmer dieser AG, die seit April 2014 besteht, sich in vier Arbeitsbereiche (Texte, Fotos, Videos, Audios) gliedert und die Produktion medialer CFG-Veröffentlichungen im Print- und Online-Bereich unterstützt.

Die AG-Mitglieder produzieren Text- und Fotobeiträge für das Jahrbuch, für Presse- und Onlineveröffentlichungen (s.o.) sowie Audios und Videos, z.B. Interviews mit Hilfe der (technischen) Möglichkeiten, die insbesondere die „neuen“ Kommunikationsmedien bieten. Ihre Mitglieder sind entsprechend medial interessiert / kompetent und bilden sich im Bereich der (kritischen) Nutzung „neuer“ Medien fort. Sie lernen, Online-Tools zu nutzen und setzen sich kritisch mit ihnen auseinander. Zwei Mitarbeiter leiten als Untergruppe eine Foto-AG, deren Mitglieder sich einmal pro Woche treffen und sich mit Grundlagen und praktischen Tipps zur Erstellung hochwertiger Fotos beschäftigen.

Die engere Zusammenarbeit der Mitarbeiter findet in den jeweils einzelnen Arbeitsbereichen statt, für deren Organisation jeweils leitende Personen verantwortlich sind. Jeder besitzt einen eigenen Laptop oder Tablet-PC bzw. Fotoapparat, Videokamera, Mikrofon, entsprechende Hard- und Software. Die Schule stellt zwei hochwertige DSLR inkl. Zubehör sowie Software und weitere technische Hilfsmittel zur Verfügung.

Die AG bzw. die Mitglieder der einzelnen Arbeitsbereiche treffen sich auf verschiedenen Ebenen:
innerhalb der Schule (face to face), innerhalb der jeweiligen Arbeitsbereiche kooperieren sie über soziale Netzwerke, z.B. WhatsApp bzw. Facebook, ggf. per Mail, Google Drive, usw. Die gesamte Gruppe trifft sich unregelmäßig zu Schulungen, die alle Arbeitsbereiche betreffen, z.B. zu den Themen Google Drive als gemeinsame Arbeitsplattform, Urheberrecht, Datenschutz, praktische Medienarbeit (Verfassen von Texten, Photoshop, Adobe Premiere Elements, Audacity). Auf diesem Weg gewinnen die Teilnehmer somit an Medienkompetenz, vermittelt durch das Arbeiten mit und Produzieren von Medien: Mediengestaltung verstehen und reflektieren. Alle Mitglieder der AG erhalten auf ihrem Zeugnis eine ihrem Einsatz und ihrer Leistung entsprechende Bewertung.

Angestrebt wird der stärkere Austausch der Mitglieder der Arbeitsbereiche untereinander, z.B. durch die kritisch-konstruktive Bewertung der Produkte auf Google Drive. Besondere Verantwortung kommt dabei den Leitern der jeweiligen Arbeitsbereiche zu. Alle Teilnehmer der Medien-AG wirken als Multiplikatoren in ihren jeweiligen Peer-Groups. Die Medien-AG insgesamt kann mittelfristig Impulse für die schulinterne Medienpädagogik setzen, z.B. durch das Angebot von Workshops (Wie erstelle ich ein YouTube-Video?) bis hin zur Organisation von Referentenvorträgen.

Öffentlichkeitsarbeit bedarf professioneller Kompetenz. Schulungen im Umgang mit Medien leisten dazu einen kontinuierlichen Beitrag. Aus diesem Grund hat sich Jürgen Drewes u.a. im Rahmen des 8-monatigen Zertifikatskurses „Medienpädagogische Praxis“, konzipiert und durchgeführt u.a. von der Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz, erfolgreich zum Medienpädagogen weitergebildet.
Er leitet die Medien-AG verantwortlich, d.h. jeder Beitrag wird von ihm gesichtet, in Kooperation mit den Teilnehmern der AG überabeitet und seine Veröffentlichung wird letztlich von ihm verantwortet.

Jürgen Drewes