Erfahrungsberichte BFE

Im Rahmen von „Kein Abschluss ohne Anschluss“ schnupperten unsere 8er Schülerinnen und Schüler am Donnerstag, den 02. Februar 2017 zum ersten Mal für einen Tag in die Arbeits- und Berufswelt. Die Eindrücke waren vielfältig.

Hier nun einige Erfahrungsberichte.

Wolfgang Kerp/Melanie Moersch, StuBos

 „Das Ziel meines Berufsfelderkundungstages war eine Rechtsanwaltskanzlei in Gemünd.

Als ich dort morgens angekommen bin, wurde mir als Erstes die Kanzlei gezeigt und alle anwesenden Anwälte und Sekretärinnen vorgestellt. Anschließend musste ich natürlich eine Verschwiegenheitsplicht unterschreiben. Danach durfte ich verschiedene praktische Übungen, wie zum Beispiel Kopieren und Scannen, durchführen. Zusätzlich lernte ich den Umgang mit einem Diktiergerät kennen. Außerdem erklärte mir die Anwältin viel über die verschiedenen Gebiete und Bereiche der Rechte, sowie über ihren Beruf,  das Studium und vielen weiteren Dingen rund um das Thema Rechtsanwalt. Schließlich durfte ich auch schon in einigen Akten lesen.

Alles in allem fand ich den Einblick in diesen Beruf und den ganzen Tag sehr spannend und sehr interessant.“
Vanessa Klimek, 8e:

 

„Am 02.Februar 2017 waren wir, Lina Hellhammer, Mona Winter und Anna Müller aus der 8c im Profinos Kindergarten in Schleiden.

Dort haben wir einiges über den Beruf als Erzieher/in gelernt. Unser ,,Arbeitstag" ging um 07:30 Uhr los und hörte um 16 Uhr auf. Zwischendurch hatten wir eine Mittagspause von 30 Minuten. Wir haben viel über die Tätigkeiten in dem Berufsfeld erfahren. Eine unserer Aufgaben war es mit auf die Kinder aufzupassen und ihnen beispielsweise beim Mittagessen zu helfen. Durch Gespräche mit den Erzieherinnen haben wir auch einiges über die Ausbildung gelernt. Kompetenzen für diesen Job sind z.B. geduldig zu sein und gut mit Kindern umgehen zu können. Wir hatten einen gelungenen Tag an dem wir viel über diesen Beruf gelernt haben.“

 

 „Auf meinen ersten Tag der Berufsfelderkundung, war ich im Voraus schon sehr gespannt. Ich war an jenem Tag bei der Firma Holtec GmbH & Co.KG, Blumenthal. Das Unternehmen hat eine Lernpartnerschaft mit unserer Schule.

Holtec baut große Maschinen für die Holzverarbeitung und verkauft diese international. Ich habe an dem Tag einen Einblick in die Arbeit als technischer Produktdesigner bekommen und war erstaunt zu sehen, wie dort die Einzelteile für neue Maschinen entworfen, mit einem Computerprogramm konstruiert und schließlich zu einer großen Maschine zusammengesetzt werden. Es war sehr spannend zu sehen, wie alles was Holtec macht und baut entsteht. Neben einer Führung durch das riesige Gelände von Holtec war genau dies meine Aufgabe, nämlich kleine Einzelteile nach Anleitung mit einem solchen Programm zu entwerfen. Am Ende des Tages war ich sehr erstaunt und beeindruckt von dem sehr vielfaltigen Tagesablauf eines technischen Produktdesigners und dessen Aufgabenfeld.“
Nils Thormann, 8e

 

„Ich habe meinen Berufsfelderkundungstag bei Werbetechnik Jentges verbracht. Das ist ein Unternehmen in Reifferscheid, das Werbung druckt. Als erstes wurden mir alle Abteilungen gezeigt und die Mitarbeiter vorgestellt. Nachdem mir das Wichtigste erklärt wurde, habe ich angefangen zu helfen, indem ich von gedruckten Aufklebern die unbenötigten Randteile abgezogen habe. Nachher durfte ich auch eine Folie drauflegen, um das Aufkleben auf Autos oder Werbetafeln zu erleichtern. Außerdem habe ich auch die Funktionen der Drucker kennen gelernt und welcher Drucker für was zuständig ist. Die Mitarbeiter waren alle sehr freundlich und ich fand es war ein guter Tag, um einen Einblick in einen Beruf zu bekommen.“

Isabelle Kirfel 8e

 

„Was für ein toller Tag! Am 02. Februar 2017 war es für mich so weit: Meine erste Berufsfelderkundung stand an. Ich habe an diesem Tag ein Praktikum bei der Agentur ProfiPress gemacht, da ich schon immer den Wunsch hatte, ein Journalist zu werden. Die Agentur liegt ein wenig versteckt in Mechernich-Bleibuir und befindet sich in einem alten Gebäude. Nichts weist darauf hin, dass hinter der grünen Holztür des Hauses eine moderne Firma arbeitet, die sich mit der Berichterstattung in der Region befasst. Sie betreut viele Firmen und Institutionen der Stadt und Umgebung, auch die Stadt Mechernich selbst. In der heutigen Zeit ist ein gelungener Internetauftritt von großer Bedeutung, genauso wie ein guter Artikel in der Presse.

 

Nachdem ich die Agentur nun um 10 Uhr morgens gefunden hatte (ich musste zweimal ums Haus fahren), fing mein Tag bei ProfiPress endlich an. Begrüßt hat mich Manfred Lang, der Chefredakteur und Inhaber der Firma, der jahrelang für die lokalen Zeitungen in Köln arbeitete. Er stellte mir alle Mitarbeiter vor und schon durfte ich mit der Arbeit anfangen. Als erstes durfte ich Steffi Tucholke helfen, eine Reportage über den Mechernicher Bauhof zu bearbeiten und zu schneiden. Als ein Teil dieser Arbeit getan war und ich schon viel darüber gelernt hatte, wie man ein Schneideprogramm benutzt und wie alles perfekt „abgeliefert“ wird, durfte ich auch schon Renate Hotse, eine der Redakteurinnen beim Redigieren, also beim Berichtigen und Überprüfen der Fakten eines Textes, beobachten und viel über das perfekte Schreiben lernen.

Zufälligerweise bearbeitete sie gerade einen Text zur Potentialanalyse des GAT, des Gymnasium am Turmhof, welches in Mechernich, der Stadt, zu dem mein Heimatdorf Bergheim zählt, liegt. Diese Potentialanalyse hatte ich einige Zeit vorher am CFG auch durchlaufen. Nach einer kleinen Pause durfte ich, wie bei der Berufsfelderkundung vorgesehen, noch ein Interview mit Manfred Lang durchführen, welches ich mir dann auf einem vorgefertigten Blatt aus meinem BFE-Ordner notierte. Als ich dies erledigt hatte, durfte ich mich dort auch einige Zeit frei bewegen und entschied mich dann, mich zu dem Redakteur Thomas Schmitz zu setzen. Er bearbeitete gerade einen Text, den ich mir sofort interessiert durchlas, denn er handelte von der Prinzenblutspende. Ich habe ihm danach geholfen, die Bilder passend in den Text einzuordnen. Dies probierte ich mit Herrn Schmitz aus. Als wir zufrieden mit dem Layout, dem Aussehen des Textes, waren, wurde dieser auch gleich auf der Onlineseite von ProfiPress hochgeladen. Danach durfte ich eine typische Journalisten Anfängeraufgabe meistern, denn Herr Lang stellte mir mehrere Zeitungen zur Verfügung, in denen ich alles, was mit den Partnern von ProfiPress zu tun hatte, anstreichen sollte, was mir auch gut gelungen ist. Als ich die letzten Fragen auf dem Fragebogen aus meinem BFE-Ordner beantwortete, durfte ich um 17.00 Uhr von meinen Eltern abgeholt werden. Am Ende des Tages stand fest, dass dieser Beruf  absolut etwas für mich ist. In diesen Stunden habe ich so viel gelernt und auch so viele positive Eindrücke mit nach Hause genommen wie noch nie. Es war eine sehr lehrreiche und interessante Erfahrung und ich freue mich schon auf mein nächstes Praktikum im Rahmen der Berufsfelderkundung.“    Lennart Bochynek, 8

 

„Den BFE- Tag verbrachte ich in der Firma Konrad, sie gilt im Euskirchener Raum seit langem als Fachgeschäft für den Bedarf rund ums Haus. Sie stellt Rollladen, Tore, Gitter und Markisen her, baut diese selber ein und wartet diese bei Bedarf. Sie hatten mir drei Berufsfelder zur Auswahl gestellt und ich hatte mich für das Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung entschieden. Der Arbeitstag begann um 8 Uhr. Zunächst wurde ich allen Mitarbeitern vorgestellt, und mir wurde das ganze Unternehmen gezeigt, das heißt vom Büro bis zu Produktionshalle. Danach wurde mir gezeigt, wie Rechnungen in den Computer eingegeben werden und ich konnte dies auch selbst einmal ausprobieren. Das eingenommene Geld musste natürlich auch zur Bank gebracht werden, dorthin durfte ich also auch mitgehen. Dann habe ich mich um die Briefe gekümmert, sie geöffnet und sortiert. Die Wartungs- und Liefertermine werden ebenfalls in den Computer eingegeben und gedruckt. Erst wurde mir gezeigt, wie es geht und dann sollte ich es selber mal ausprobieren. Mir wurde jedoch nicht nur die Computerarbeit gezeigt, sondern auch die praktischen Arbeiten wie die Herstellung der Rollladen.“
Sophie Baum, 8b

 

„Durch die Berufsfelderkundung konnte ich einen guten Einblick in den Beruf „Formenbauer“ bekommen.
Ich habe dort viel gemacht z.B. eine Fräse bedient, Kupfer geschnitten und vieles mehr.
Mir wurde auch erklärt, wie man ein Programm für eine Fräse scheibt und wie man eine Fräse programmiert.
Die Personen am Arbeitsplatz waren sehr nett und konnten gut erklären. 
So konnte ich meinen Horizont erweitern.“
Niklas Servaty, 8a

 

„Als ich um circa Viertel vor Acht in der Apotheke ankam, wurde ich im Gebäude herumgeführt. Mir wurde erklärt, was meine Aufgaben an diesem Tag sein würden. Ebenfalls wurden mir die einzelnen Mitarbeiter der Apotheke vorgestellt, sowie eine Praktikantin, die ebenfalls dort war.

Zu Beginn räumte ich Medikamente zurück an ihren Platz. Dies verlief nach einem bestimmten System, welches mir zuvor erklärt wurde.

Auch durfte ich, unter Aufsicht, Medikamentendispenser befüllen und Medikamente überprüfen.

Gegen Ende wurde ich gebeten, Medikamente an eine nahe gelegene Arztpraxis zu liefern.

Der Schnuppertag in der Adler Apotheke war für mich sehr interessant und informativ. Es war ein toller Einblick in dieses Berufsfeld.“
Kirsten Gerhards, 8c

 

„Mein erster Berufsfelderkundungstag in der Raiffeisenbank eG in Simmerath begann sehr früh, um 8 Uhr. Los ging es mit einer kleinen Führung durch die Bank, bevor die Kunden auch schon um 8:30 Uhr vor der Tür standen und jede Menge zu erledigen hatten. Bevor die Türen geöffnet wurden, haben wir die Geldautomaten befüllt und die Bestände in der Kasse überprüft und ergänzt. Länger wollten wir die Kunden nicht vor der verschlossenen Tür stehen lassen. Und schon ging es auch mit der ,,richtigen´´ Arbeit los. Überweisungen ausfüllen, kontrollieren und abheften, Umbuchungen und Einzahlungen ausführen. All dies gehört zu einem mich sehr ansprechenden Alltag einer Bankkauffrau im Service (Schalter). Nachdem dann um die Mittagszeit ein wenig Ruhe eingekehrt war, war genug Zeit den Münzzähler zu leeren. Das Geld, das von den Kunden in den Münzzähler geworfen wurde, wird dort in große Tüten sortiert, welche von einer Geldtransport-Firma abgeholt werden. Danach gab es eine einstündige Mittagspause. Viele Mitarbeiter der Bank hatten am Nachmittag persönliche Kundentermine in ihren Büros. Während diese noch beschäftigt waren und die Kunden schon warteten, durfte ich ihnen Café, Cappuccino oder Latte Macchiato anbieten und servieren.

Das hat mir sehr viel Spaß gemacht, denn so kam ich mit vielen Leuten ins Gespräch. Daraufhin ging es dann wieder weiter mit den Aufträgen der Kunden, die zum Schalter der Bank gingen. Um 16:00 Uhr war dann mein erster ,,Arbeitstag´´ auch bereits zu Ende.

Abschließend kann ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat und ich mir sogar vorstellen könnte als Bankkauffrau zu arbeiten.

Danke auch an die Raiffeisenbank eG in Simmerath, die mir diesen Einblick ermöglicht hat.“ Carolin Züll, 8d