Klassenausflug ins BayLab

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Wir, die Klasse 7f, haben am 29.01.2020 ein Ausflug nach Leverkusen zur Firma Bayer gemacht, um dort Information über den Lotus-Effekt zu erfahren. Als Lehrer begleiteten uns unsere Klassenlehrerin Frau Lantin und unsere Chemielehrerin Frau Berners.

Wir starteten morgens um 07:30 Uhr mit einem Reisebus nach Leverkusen. Gegen 09:20 Uhr erreichten wir die Firma Bayer. Wir suchten das Chemielabor auf und wurden da sehr nett von Frau Dr. Ed-Sayed empfangen. Sie war an diesem Tag für uns zuständig.

Als erstes haben wir unsere Sachen in Schließfächer eingeschlossen. Dann führte sie uns alle zusammen in das Chemielabor. Dort angekommen durften wir uns in Gruppen aufteilen, in denen wir dann arbeiteten. Frau Dr. Ed-Sayed erklärte uns als erstes ausführlich, was hydrophil und hydrophob bedeutet. Hydrophob bedeutet, wenn ein Gegenstand wasserabweisend ist und hydrophil, wenn es wasserliebend ist, das heißt, das hydrophile Stoffe Wasser aufnehmen und hydrophobe Wasser abstoßen. Als Frau Dr. Ed-Sayed fertig erklärt hat, haben wir uns Chemiekittel angezogen und Schutzbrillen aufgesetzt. Wir haben insgesamt fünf Experimente durchgeführt, in denen einzelne Sachen zum Lotus-Effekt erklärt wurden! Jede Gruppe hat den Vorgang in ein Protokoll geschrieben.

Im ersten Experiment haben wir den Vergleich von hydrophob und hydrophil gemacht. Als wir mit dem ersten Experiment fertig waren, mussten wir unsere Ergebnisse in der Mitte vortragen. Als wir damit fertig waren, hat uns Frau Dr. Ed-Sayed das zweite Experiment erklärt. Da mussten wir auf Pflanzenoberflächen erkennen, ob diese hydrophob oder hydrophil sind. Dies mussten wir auch in unser Protokoll schreiben. Wer damit fertig war, durfte sich wieder hinsetzen und musste warten. Als alle ihr Experiment beendet hatten, haben wir wieder den Vorgang und die Ergebnisse vorgetragen. Nach allen Vorträgen durften wir Experiment drei & vier machen, drei & vier waren eine Station! Hier mussten wir die chemische Synthese von Nanolösung herstellen. Wir haben verschiedene Lösungen zusammen gekippt. Dann mussten wir das 20 bis 30 Minuten rühren lassen. In der Zeit haben wir eine Frühstückspause gemacht. Nach der Pause sind wir zurück zum Experiment gegangen und haben dann dort mit einer Pinzette den Objektträger und ein Baumwolltuch in eine Lösung gehalten. Anschließend sollten wir den Objektträger und das Baumwolltuch trocknen lassen.

In der Zwischenzeit haben wir schon das nächste Experiment vorbereitet und uns fachlich ausgetauscht. Als unsere vorherigen Dinge getrocknet waren, haben wir die Herstellung einer Nanoschicht gemacht. Der getrocknete Objektträger sowie das Baumwolltuch brauchten wir nun für das letzte Experiment. Über die getrockneten Sachen haben wir Wasser geträufelt! Es war wasserabweichend und hat die Oberfläche vom Dreck (Paprikapulver) gereinigt. Das Tuch haben wir dann noch komplett in das Wasser getunkt, und es war nicht nass! Am Ende haben wir uns gemeinsam in der Mitte des Labors zusammengefunden und uns über den Tag unterhalten. Leider war danach auch schon die Zeit vorbei und wir mussten unsere Heimreise antreten. Jeder von uns erhielt auch eine Teilnehmer Urkunde.

Der Bus holte uns am Bayer Werk ab und brachte uns sicher wieder nach Hause. Um 14:30 Uhr endete der Ausflug für uns in Schleiden. Es war ein toller Tag in Leverkusen in der Firma Bayer!

Alicia Herzog und Nicolas Kracht (7f)