Aero|Race.Lab

Zugriffe: 76977

Luft- und Raumfahrt an der CFS

Im Rahmen des MINT-Fachs Physik war am Dienstag, 27.11.2018, das „Aero|Race.Lab“, ein mobiles Schülerlabor der FH Aachen, zu Besuch an der Clara-Fey-Schule, um den Physikkursen der Jahrgangsstufe EF insbesondere die Arbeit von Ingenieurinnen und Ingenieuren näherzubringen.

Während kleinen Workshops, durchgeführt von Studenten und Mitgliedern des „Aixtreme Racing Teams“ der FH Aachen, wurden in knapp drei Schulstunden die physikalischen Grundlagen der  Strömungslehre und Aerodynamik mit dem Rennsport verknüpft. Dafür war das „Aero|Race.Lab mit dem zugehörigen Truck und einem Rennwagen aus Aachen angerückt.

In Gruppen eingeteilt machten wir zusammen mit den Studenten zuerst ein Experiment im Strömungs- bzw. Windkanal und fanden zum Beispiel heraus, dass hinter einem sich im Windkanal befindlichen rechteckigen Objekt die Luft verwirbelt ist und ein niedriger Druck herrscht, und deshalb Tragflächen eines Flugzeuges ein aerodynamisches Profil haben, um einen geringen Strömungswiderstand und dynamischen Auftrieb zu erreichen. Weiterhin führten wir den Bernoulli-Versuch durch und bestimmten im Venturi-Rohr die Wanddrücke und berechneten daraus die Geschwindigkeiten der Luft im Rohr, das unterschiedliche Rohrquerschnitte besitzt. Unsere Erkenntnis war: Je dünner der Querschnitt, desto höher die Geschwindigkeit.

Im Truck berechneten wir anschließend nach und nach mithilfe einiger Formeln und Datenaufzeichnungen eines Rennens (z.B. G-Kräfte, Länge einer Kurve, usw.) die Form der Rennstrecke und versuchten dann, sie aufzuzeichnen.

Zum Schluss führten wir einen Versuch zu Lärm- und Schallemissionen durch, bei dem wir aus verschiedenen Entfernungen und Winkeln den Schalldruckpegel des Motors des Rennwagens bestimmten und unsere Werte schlussendlich in einem Diagramm auswerteten.

Insgesamt hatten wir in diesen drei Stunden die Möglichkeit, viele interessante Dinge über die Aerodynamik und Strömungslehre sowie über den Rennsport lernen zu können und vielleicht hat der ein oder andere unter uns sich für einen Beruf im MINT-Bereich begeistern können.

Lukas Kurth, EF

Drucken