Clara-Fey-Chor „con sordino“ im Adventskonzert 2021

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Bange Fragen stellten sich vor unserem diesjährigen Adventskonzert in der Schlosskirche Schleiden: Wird es überhaupt stattfinden können? Kommen zu viele oder zu wenige BesucherInnen? Können wir nach fast zwei Jahren Corona und mit stark reduzierter Zahl von SängerInnen überhaupt noch gut genug singen?

Die Antwort lautet: Es war ein großartiger Erfolg ohne Nebenwirkungen, dafür aber mit begeisterten Kommentaren vieler BesucherInnen. Der Chor zeigte eine breite Ausdruckspalette verschiedenster Stücke wie z.B. „Wunder geschehn“ von Nena oder Spirituals wie „To my father’s house“ und konnte auch in der kleineren Besetzung den Kirchenraum klanglich beeindruckend füllen. Zum ersten Mal arbeiteten wir mit Herrn Warler zusammen, der die König-Orgel perfekt beherrscht und nach einigen Chorstücken wie z.B. „Moon River“ von Henry Mancini nahtlos mit genialen Improvisationen anknüpfte, indem er zuvor verwendete musikalische Elemente spontan in sein Spiel einfließen ließ. Astrid Sistig sprang mit dem Vortrag adventlicher Texte für den erkrankten Pfarrer Cuck ein und sorgte damit für vorweihnachtliche Besinnlichkeit. Die Gesangs-Solistinnen Jutta Jansen, Heike Kupp und Caroline Shvelidze erhielten für ihre gefühlvolle Interpretation des Songs „The Rose“ von Amanda McBroom den ersten wohlverdienten Szenenapplaus. Am Ende des Konzerts lud Frau Schütt-Gerhards das Publikum zum gemeinsamen Singen mit dem Chor ein, der sich dazu ganz vorschriftsmäßig die Masken anzog und folglich zum ersten Mal in seiner Laufbahn „mit Dämpfer“ singen durfte.

Rudolf Berens

 

„Weit über die Grenzen hinaus“ - ...

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unter diesem Thema wurde auch in diesem Jahr der Eifeler Jugendliteraturpreis verliehen. Aufgrund coronabedingter Einschränkungen konnte die Preisverleihung nicht wie geplant am Samstag, den 20. November, stattfinden. Stattdessen wurde sie zu den 13 Preisträgern nach Hause verlegt. Dort wurden dann die Urkunde überreicht, das Buch, in dem die Geschichten von den 51 Teilnehmern standen, und natürlich der Preis. Dies war ein Buchgutschein von 100€, 50€ oder 20€. In der Altersklasse 10 bis 12 Jahre errang Maja Hölz aus der Kl. 7a den 3. Platz. Mit ihrem Märchen über ein kleines, mutiges Mädchen namens Mia, das an Kobolde glaubt und der ganzen Welt beweisen will, dass es sie gibt, überzeugte sie die Jury. In ihrer Geschichte geht es darum, dass die Fantasie über die Grenzen der Vorstellungskraft hinausgehen kann. Und mit Fantasie und Vorstellungskraft ist diese Geschichte geschrieben!

 

Potentialanalyse der Klassen 8

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Wir Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen 8 waren gespannt, was uns bei der sogenannten Potentialanalyse (PA) erwarten würde. Es war die Rede von „Testungen“, doch die PA war

in keiner Weise vergleichbar mit einem Test oder einer Prüfung. Anhand sehr verschiedenartiger Aufgaben, die wir einen ganzen Schultag zu lösen hatten, konnten wir unsere Stärken herausfinden, wie z.B. einen guten Sprachgebrauch oder Geschicklichkeit. Zunächst füllten wir zwei verschiedene Fragebögen zur Selbsteinschätzung aus, in denen es vorrangig um unsere Interessen und Fähigkeiten ging. Danach bauten wir in kleinen Teams gebogene Brücken, die über einen Fluss führen sollten. Und zwar aus nicht biegsamen Holzstäben in verschiedenen Längen, ohne Hilfsmaterialien. Da war Denken gefragt. Spannend war auch das Bauen einer sogenannten Murmelbahn aus Papier und Klebeband, in die wir mindestens eine Wendung einbauen sollten.  Hierbei kam es auf besonders auf Geschicklichkeit an. Eine weitere knifflige Aufgabe bestand in dem Spiegeln von Figuren und Mustern, natürlich ganz ohne Hilfsmittel.

Die Planung eines Schulfestes zeigte noch einmal, wer von uns so richtig kreativ ist und wie gut wir im Team zusammenarbeiten können. So entwarfen wir beispielsweise Einladungen und Werbeplakate.

In den anschließenden individuellen Auswertungsgesprächen, zu denen wir mit unseren Eltern eingeladen waren, wurden noch einmal alle Themenbereiche besprochen und die Stärken herausgestellt. Die Ergebnisse wurden in Diagrammen mit den Bereichen eins bis fünf dargestellt, so dass man auf einen Blick erkennen konnte, in welchem Bereich die eigenen Fähig- und Fertigkeiten besonders ausgeprägt sind. So erhält man einen ersten Eindruck, in welchen Bereichen man für das Berufsleben eine besondere Neigung hat. 

Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht herauszufinden, welche Aufgaben uns leicht von der Hand gingen und bei welchen wir doch ganz schön gefordert waren. Nun freuen wir uns schon auf die eintägigen Praktika im zweiten Halbjahr, die sogenannten Berufsfelderkundungen.

Mia Braun, Sophie Klöcker, Kathrin Roggendorf, 8a

  

Sieg auf Bundesebene beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

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Im vergangenen Schuljahr nahmen zwei Teams aus Schülerinnen und Schülern der 9d am Bundeswettbewerb für Geschichte teil, der alle zwei Jahre vom Bundespräsidenten ausgeschrieben wird. Das Thema des Wettbewerbs war „Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“.

Im August haben wir bereits berichtet, dass ein Team einen Förderpreis und das andere sogar einen Landessieg in NRW erringen konnten. Nun ist auch die Entscheidung der Bundesjury gefallen und das zugunsten unserer Schülerinnen und Schüler:
Elena Schirmer, Jona Gossen, Marc Sauer, Nika Kämper und Tom Krewinkel konnten mit ihrem Projekt „Sport in der NS-Zeit am Beispiel der Ordensburg Vogelsang überzeugen und wurden mit dem dritten Bundespreis prämiert. Sie erhalten erneut ein Preisgeld und eine von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnete Urkunde.

Auf einer Internetseite thematisieren die Jugendlichen die Schulung von NS-Kadetten in der 1936 eingeweihten „Ordensburg“ Vogelsang. Dort sollten die künftigen Eliten des NS-Regimes ideologisch und körperlich geschult werden. Die Seite verknüpft Zeitleisten mit historischen Dokumenten und Bildmaterial sowie einem 360-Grad-Rundgang über das heutige Gelände, das inzwischen Teil des Nationalparks Eifel ist.
Die Seite kann unter diesem Link eingesehen werden:
https://projekt-vogelsang.de/

Erneut einen herzlichen Glückwunsch den Preisträgerinnen und Preisträgern für die fantastische Leistung!

Bettina Berres

 

„EINER für alle, alle für EINEN“ – Spendenlauf für die vom Hochwasser betroffenen Familien der CFS

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Die Idee, einen Spendenlauf durchzuführen, entstand ursprünglich im Rahmen des Deutschunterrichts vor den Sommerferien, als die Schülerinnen und Schüler der damaligen Klasse 7c eine „digitale Mitmachwerbung“ gestalteten.

Als Familien der CFS durch die tragische Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 teilweise ihr gesamtes Hab und Gut verloren und auf jegliche Unterstützung angewiesen waren/sind, wurde die ursprüngliche Idee eines Spendenlaufs in die Tat umgesetzt.

Das Organisationsteam der Klasse 8c, Ann-Christine Hürtgen, Ella Scheuer, Hendrik Eulitz und Luca Federmann, betreut durch die Lehrerinnen Lisa Wolff und Kerstin Scheuer, erstellte Ablaufpläne und entwarf Plakate zum Spendenlauf.

Im Zeitraum vom 20.09. bis zum 08.10.2021 führten die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen der CFS im Rahmen des Sportunterrichts getreu dem Motto „EINER für alle, alle für EINEN“ den Spendenlauf durch.

Wir freuen uns, dass die unglaubliche Spendensumme in Höhe von 12.000 Euro nun an diejenigen Familien der CFS verteilt werden kann, die vom Hochwasser betroffenen waren/sind.

An dieser Stelle möchten wir Euch und Ihnen nochmals ganz herzlich für die große Spendenbereitschaft danken!

Kerstin Scheuer

 

Orientierungstage der EF

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Vom 25.- bis zum 29.10. fanden die Orientierungstage der EF, deren Ziel ein intensiveres Kennenlernen der neu zusammengefundenen Jahrgangsstufe ist, statt.

Die erste Gruppe fuhr von Montag bis Mittwoch, die zweite von Mittwoch bis Freitag. Die Orientierungstage fanden in der Nähe von Aachen in der Jugendbildungsstätte Rolleferberg statt.

Nach der Ankunft hielt Frau Sistig eine kurze Ansprache. Anschließend wurden 3 Gruppen eingeteilt. Es gab 3 Referenten: Heike, David und Lucy. Jeder Gruppe wurde ein Referent zugewiesen. In diesen 3 Gruppen sollten wir uns in den nächsten Tagen besser kennenlernen.

Jeden Tag gab es mehrere Zeiten, an denen wir uns in den Gruppen besser kennenlernten.

Am ersten Abend fuhren wir gemeinsam in die Synagoge in Aachen. Dort erhielten wir eine Führung, in deren Zuge wir sehr viel über das Judentum erfuhren. Nach dem Besuch in der Synagoge hatten wir noch Zeit durch Aachen zu laufen.

Am nächsten Morgen gab es erneut eine Gruppenphase. Hier ging es nun den ganzen Tag darum, gemeinsam eine Brücke zu bauen. Wir waren frei in der Gestaltung bzw. der Konstruktion der Brücke. Am Ende musste die Brücke in der Mitte eine Schere tragen. Es war sehr interessant am Ende die Ergebnisse der Gruppen und die unterschiedlichen Herangehensweisen zu erfahren. Am Ende des Tages wurde gemeinsam entschieden, welche der Brücken nachher im Gottesdienst verwendet wurde.

Am nächsten Morgen war der Abreisetag. Morgens mussten alle Zimmer geräumt sein. Nach dem Frühstück ging es zum Gottesdienst mit Hardy Harwinkels. Er hielt eine Messe, in der er sich auf unsere Brücken und das Symbol der Brücke als Verbindung bezog.

Letztendlich wurde das Ziel der Besinnungstage erreicht. Wir lernten uns besser kennen.  Leider waren die Tage ein bisschen kurz, da man hauptsächlich die Mitschüler*innen seiner eigenen Gruppe besser kennenlernte.

Jona Gossen, EF (Medien-AG)

 

Ein Clara Fall!

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„Habt ihr auch gehört, dass an der Clara-Fey-Schule in Schleiden ein Schatz versteckt sein soll??“

Damit startete unsere Detektivgeschichte am Schnuppernachmittag „Clara Fall“ - und somit war natürlich schnell der Ehrgeiz der 36 kleinen Detektivinnen und Detektive geweckt, diesen Schatz zu finden. So galt es an sieben Stationen, verschiedenste Rätsel zu lösen, bei denen z.B. Geheimschriften entziffert, Gerüche erschnüffelt oder Lösungswörter anhand von Fotoausschnitten gefunden werden mussten.

Alle Gruppen hatten viel Spaß und konnten letztlich durch einzelne Puzzleteile, die es an jeder Station als Belohnung gab, eine Schatzkarte zusammenlegen und so den CFS-Schatz tatsächlich bergen.

Stephanie Reuter

 

Die Garten-AG im Jahr 2021

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Auch in diesem Jahr haben – trotz der Einschränkungen durch die Coronapandemie – viele Schülerinnen und Schüler im Schulgarten mitgearbeitet. Im Spätfrühjahr und Frühsommer haben interessierte Fünftklässlerinnen und Fünftklässler wochenweise in Kleingruppen gejätet, gepflanzt und natürlich unsere Schulkaninchen versorgt.  

Nach den Sommerferien durfte sich endlich wieder eine gemischte Gruppe etablieren, die dann konstant bis in den Herbst hinein wöchentlich fleißig an den Beeten, im Gewächshaus, im Hang und im Kaninchengehege dank tatkräftiger Unterstützung von Frau Göbel, Frau Hassert und Herrn Gruhn wirken und das Gelände verschönern konnte. 

Richtig ausgetobt wurde sich am Vertikalbeet, das leider abgebaut und abgetragen werden musste. An dieser Stelle wird im nächsten Frühjahr eine Kräuterspirale entstehen. 

Unser Abschluss nach den Herbstferien war ein wirkliches Highlight: nachdem ein abgestorbener Baum gefällt und aus dem Gehölz herausgezogen wurde, konnte ein Teil des Holzes für ein Herbstfeuer verwendet werden. Die fleißigen Helferinnen und Helfer stärkten sich mit einem Grillwürstchen nach der anstrengenden Arbeit! 

Ich freue mich auf viele neue Herausforderungen, die in der nächsten Gartensaison anstehen, unter anderem wird hinter der Mensa ein neuer Gemüseacker entstehen und natürlich auf viele interessierte Schülerinnen und Schüler, die mitarbeiten möchten. 

Kathrin Lantin 

 

Aufräumen für die Gäste

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Die Gäste sind raus, jetzt heißt es sauber machen für den nächsten Besuch!
So dachte sich neulich der Technikkurs der Jahrgangsstufe 8 und zog mit einer langen Leiter und ihrem Lehrer Herrn Hartmann über den Schulhof!

Vor ungefähr einem Jahr wurden etwa 20 Nistkästen auf dem ganzen Schulgelände verteilt und teilweise hoch in den Bäumen aufgehängt. Die Brutzeit ist nun vorüber und der Zeitpunkt ist günstig, die Nistkästen einmal zu kontrollieren, bevor die Vögel sich auf die Suche nach einem Winterquartier machen. Denn nicht nur zum Nisten sind die Kästen bei den Tieren sehr beliebt.

Drei Stück haben Sturmschäden erlitten, ein paar wackelten verdächtig und mussten neu befestigt werden und zwei hatten Besuch vom Specht bekommen und verfügen nun über ein wesentlich größeres Einflugloch. In den allermeisten jedoch scheinen Vögel genistet zu haben, denn es fand sich reichlich Polstermaterial, das die Tiere dort hineingetragen haben.

Nur Eierschalen findet man übrigens selten, die frisst die Mutter meist auf, da sie den wertvollen Kalk gut brauchen kann für die nächsten Eier. Viele Vögel nisten nämlich mehrmals im Jahr. Bei fleißigen Spatzen zum Beispiel kommt es durchaus vor, dass drei oder viermal in einem Jahr Eier gelegt werden. Das können dann auch schonmal bis zu 7 Eier gleichzeitig werden.

So wurde insgesamt drei Stunden geklettert und geschraubt, um alles wieder gut in Schuss zu bringen.
Was bleibt, sind blitzblanke Nistkästen und das gute Gefühl, den Tieren ein wenig geholfen zu haben!

Michael Hartmann

 

Ausflug in den Kölner Zoo

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Endlich unternahmen die Schüler:innen der sechsten Klassen der CFS nach langer Lockdown-Zeit einen ersten Ausflug, nämlich in den Kölner Zoo. Gemeinsam mit unseren Klassenlehrer:innen  machten wir uns schon früh morgens mit mehreren Bussen auf den Weg nach Köln. Begleitet wurden wir zudem von Frau Jäckel, die den Ausflug organisiert hatte.

Jede der insgesamt fünf Klassen hatte sich zuvor im Biologieunterricht in verschiedene Gruppen eingeteilt und sich ein Tier ausgesucht, das wir dann im Zoo beobachten sollten. Meine Gruppe hatte die Aufgabe, die Erdmännchen für mindestens eine halbe Stunde zu beobachten und alles Wichtige zu notieren sowie Bilder zu machen, damit wir anschließend im Biologieunterricht schöne Plakate erstellen konnten, die unsere Tiere vorstellen.

Besonders lustig von den Tieren fanden wir die Paviane. Auch das FC-Maskottchen „Hennes“ haben wir in seinem Gehege besucht.

Während manche zum Abschluss noch auf dem Spielplatz waren oder ein Picknick gemacht haben, ging es für viele von uns in den Zoo-Shop. Besonders beliebt als Mitbringsel waren die bunten Oktopusse, die so zum „Lieblingstier“ von vielen Kindern wurden.

Als Erinnerung an unser Projekt habe ich mir im Zoo-Shop ein Erdmännchen gekauft, das wir „Erdi“ genannt haben.

Leni Metternich, Klasse 6a

 

Intensivtag "Medientechnische Grundbildung"

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Den fünf 7er-Klassen des Gymnasiums sowie der Realschule bietet die CFS einen eintägigen Workshop „Medientechnische Grundbildung“ an, der konzeptionell an den Beginn des Unterrichts mit digitalen Medien des 7. Schuljahrs anknüpft.

Durch den Distanzunterricht waren die Schüler*innen den Umgang mit den Geräten bereits gewohnt - auf dieses Basiswissen konnte nun aufgebaut werden. An diesem Tag lernten die motivierten und gut gelaunten Schüler*innen Näheres über die Arbeit mit der digitalen MS 365-Plattform kennen, die jede/r kostenlos erhält und die die Basis der Arbeit mit digitalen Medien in der CFS bildet. Themenbereiche des Workshops waren u.a. die Arbeit mit Teams, dem Klassennotizbuch, OneNote, das Anlegen eines Passwort-Safes, die Erstellung von Präsentationen sowie weitere Tools und Werkzeuge, deren Vermittlung den Kindern und Jugendlichen einen souveränen Umgang in einer Kultur der Digitalität ermöglichen sollen.

Dieser besondere Projekttag "Lernen mit digitalen Medien" stellt einen Baustein der Arbeit der Schule als MINT-EC-Schule dar.

Eva-Maria Berners, Jürgen Drewes

 

Physik to go!

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Wie dick ist eine Seifenblasenhaut? Warum reinigt sich ein Kohlrabiblatt von selbst? Und das Beste: Wie stelle ich meinen eigenen Taschenwärmer her?
Am Freitag vor den Oktoberferien durften wir, die Klasse 7c, einen ganzen Vormittag in Physik experimentieren. Eine Studentin und zwei Studenten vom Schülerlabor SCIphyLab der RWTH Aachen hatten am Tag vorher in zwei Räumen alles, was man für die Versuche braucht, aufgebaut.
Zuerst ermittelten wir die Dicke einer Seifenblasenhaut. Dabei lernten wir auch, wie man eine präzise Waage bedient und haben mit ein paar Rechenschritten herausgefunden, dass die Haut etwa nur ein Tausendstel Millimeter dick ist. In einem weiteren Experiment konnten wir feststellen, dass ein Wassertropfen von verschiedenen Blättern unterschiedlich gut herunterläuft, von einem Kohlrabiblatt besonders gut. Das liegt am Lotuseffekt. Dieser erklärt auch, warum das Blatt kaum dreckig wird. Denn Schmutz perlt genauso gut ab. Schließlich haben wir gelernt, wie ein Taschenwärmer funktioniert und selbst einen hergestellt. Dazu haben wir ein besonderes Salz, das nach Essig roch, und Wasser erhitzt, vorsichtig wieder abkühlen lassen und zusammen mit einem Metallplättchen in einen kleinen Beutel gegeben und zugeschweißt. Wir dokumentierten unsere Arbeitsschritte mit kleinen Videos und verwendeten auch Wärmebildkameras, um die Temperaturen genau zu überwachen. Die meisten der Taschenwärmer funktionierten einwandfrei.
Damit war der Tag zu Ende. Das Experimentieren hat sehr viel Spaß gemacht. Ein Experiment alleine wäre schon toll gewesen. Aber es waren ja drei. Und wir durften nicht nur viel neues Wissen, sondern sogar die Taschenwärmer mit nach Hause nehmen. Damit bleibt dieser Tag einer der besten Schultage. Hier ein ganz besonderer Dank an die Studentin und die beiden Studenten vom Schülerlabor!

Das ist ein gemeinsamer Artikel der 7c.

 

Tobias Meyer mit Dr. Hans Riegel-Facharbeitspreis ausgezeichnet

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Lässt sich die Wahl der Verpackungen von Kondensmilch mit Hilfe mathematischer Modelle logisch erklären?
Wie kommt man auf solch ein Thema für seine Facharbeit? Das Kapitel Extremwertbestimmungen im Fach Mathematik hatte Tobias auf diesen Gedanken gebracht, den er dann in Anbindung an seinen Mathematik-Leistungskurs und betreut durch seinen Kurslehrer Herrn Gruhn weiter entwickelte. Nachdem die Arbeit fertig gestellt war, reichte Tobias diese bei der Jury für den Facharbeitspreis der Universität zu Köln ein. Denn im vorbereitenden Workshop zum Thema "Facharbeiten" wies sein Lehrer Herr Jansen auf die Möglichkeit hin, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.
Der Dr. Hans Riegel-Fachpreis zeichnet besonders gute vorwissenschaftliche Arbeiten von Schüler:innen der Sekundarstufe II in den Fächern Biologie, Chemie, Geografie, Informatik, Mathematik und Physik aus. Ganz nebenbei hat Tobias damit nicht nur berechnet, wie man Verpackungen optimieren kann, sondern auch seinen Kontostand verbessert. Der Preis wurde mit 200 Euro dotiert.
Der Fachpreis-Wettbewerb ist Bindeglied zwischen den Bildungsträgern Schule und Hochschule: Schülerinnen und Schüler erhalten eine Bestätigung durch Lehrende an den Universitäten und knüpfen erste Kontakte. Die Professorinnen und Professoren wiederum erhalten durch die Vielzahl der Einsendungen einen Überblick über den Wissensstand der Schüler:innen.

Eva-Maria Berners

 

Ökologie & Klassentag im Nationalpark

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Im Herbst machte sich die gesamte Jahrgangsstufe 8 unter dem Motto „Ökologie im Nationalpark“ auf in den Nationalpark Eifel. Genauer gesagt ging es zum Wilden Kermeter zwischen Gemünd und Schwammenauel. Am dortigen Parkplatz angekommen, durfte sich jede Klasse einen Nationalpark-Ranger aussuchen. Unsere Klasse suchte sich einen Ranger mit einem Hund aus. Während die anderen Klassen noch eine kurze Einführung anhörten, zogen wir mit unserem Ranger schon einmal los. Nach einer Weile blieben auch wir an einer ruhigen Stelle stehen und dann gab auch uns der von uns ausgesuchte Ranger eine kurze Einführung zu den Regeln im Nationalpark und wir beantworteten einige Fragen über den Nationalpark Eifel. Anschließend spielten wir dann ein lustiges Team-Spiel. Bei dem Spiel bekamen wir alle jeweils ein ca. 1,5 m langes Seil. Diese Seile wurden von uns selbst an ein vom Ranger zuvor kreisrund zusammengeknotetes Seil so verknotet, dass sich abwechselnd alle einzeln in die Mitte des so entstandenen Netzes setzen konnte und durch alle anderen hochgeschleudert und wieder aufgefangen werden konnten. So wurde gegenseitiges Vertrauen in unserer Klassengemeinschaft gestärkt. Danach spazierten wir zur Hirschley, einem Aussichtspunkt, von dem wir einen wunderschönen Blick auf den Rursee hatten. Dort frühstückten wir anschließend. Danach ging es weiter zu einer Art Parkour, welcher aus alten Douglasienstämmen bestand. Die Aufgabe bestand darin über die Douglasienstämme zu balancieren, was nicht immer einfach war, da diese durch den vorherigen Regen sehr rutschig waren. Daraufhin gingen wir zum ,,Wilden Weg“, auf dem wir viele verschiedene interaktive Stationen bearbeiten und gleichzeitig mehr über die Ökologie im Nationalpark lernen konnten. Nachdem wir anschließend zusammen mit dem Ranger ein Klassenfoto gemacht hatten, ging es für uns auch schon wieder zurück nach Schleiden. Der Tag im Nationalpark war sehr lustig, aber vor allem auch lehrreich und machte uns allen sehr viel Spaß.

Klasse 8b

 

Clara-Fey-Schule im Herbst 2021 erstmals als MINT-EC-Schule ausgezeichnet

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Die Bischöfliche Clara-Fey-Schule in Schleiden wird im Herbst 2021 erstmals in das nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC aufgenommen. MINT-EC stellt das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und besonders ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) dar. In NRW profitieren etwa 16% aller in Frage kommenden Schulen von diesem Netzwerk.
Diese Auszeichnung ist das Resultat der langjährigen und intensiven Arbeit der Clara-Fey-Schule in MINT. Denn die Schule ermöglicht ihrer Schülerschaft auf breiter Basis und im Bereich der Spitzenangebote die Teilnahme an zahlreichen Workshops, Wettbewerben und Arbeitsgemeinschaften, auch in Zusammenarbeit mit ihren bewährten Lernpartnern.
Im Oktober fand beispielsweise ein besonders umfangreicher MINT-Tag mit Workshops in Kooperation mit der FH Aachen sowie RWTH Aachen statt. Profis führten Projekte zu den Themen Luft- und Raumfahrt, Nanotechnologie, Informatik, Hochwasserschutz und Robotik durch. Ein Architekturbüro aus Aachen baute mit einer Lerngruppe Brücken in Leichtbauweise.
Das MINT-EC-Netzwerk bietet nun zusätzlich ein breites Veranstaltungs- und Forderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitung. Außerdem können sich Abiturientinnen und Abiturienten das MINT-EC-Zertifikat zum Abitur ausstellen lassen. Damit liegt Universitäten und Wirtschaftsunternehmen eine verlässliche und vergleichbare Aussage unabhängig von der Schulform oder dem Bundesland zu den Leistungen in MINT-Bereich vor. Denn die Kriterien für das anspruchsvolle Zertifikat gelten bundesweit.

Eva-Maria Berners, MINT-Beauftragte

 

MINT-Tag an der Clara-Fey-Schule

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Brücken, Boliden und Bundestagswahl

Eine Runde über den Nürburgring gefällig? An der Clara-Fey-Schule in Schleiden erlebten Schülerteams der Jahrgangsstufen 9 und EF den Fahrsimulator des Aero|race Lab der FH Aachen. Außerdem nahmen Sie Schalluntersuchungen am eigens dazu angereisten Rennauto vor und führten Experimente zu Kräften durch, die Flugzeuge in der Luft halten. Eine weitere Schülergruppe nahm an einem Kurs des Chemie-Schülerlabors CheERs! der RWTH Aachen teil und untersuchten Flüssigkeiten auf ihre Inhaltsstoffe hin. Mathematisch Interessierte kamen mit Hilfe des Lehrstuhls für Didaktik der Mathematik dem brandaktuellen Thema der Zahlen hinter den Bundestagswahlen auf die Spur. Im Bereich Architektur konstruierten und bauten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung des Architekten Herrn Herkrath aus Aachen Brücken in Leichtbauweise. In Physik wurde die Welt der ganz kleinen Nanopartikel im Rahmen des Schülerlabors SCIphyLab der RWTH Aachen erforscht. Herr Bouschery führte als Elternvertreter einen Kurs in Programmierung von Ampelschaltungen mit Arduinos durch. Das Schülerlabor RoboScope programmierte mit den Schülerinnen und Schülern Roboter.
Ein MINT-Tag an der Clara-Fey-Schule bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler in MINT-Projekten praxisnah in enger Zusammenarbeit mit den Universitäten und Wirtschaftspartnern arbeiten und – noch mehr – Spaß an den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) bekommen. Als MINT-EC-Schule, d.h. als Schule mit Sekundarstufe II und hervorragendem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Schulprofil, pflegt die Clara-Fey-Schule den Kontakt zu den Universitäten und Wirtschaftspartnern der Region. So erhalten die Schülerinnen und Schüler praxisnahe und überzeugungsstarke Einblicke aus erster Hand. Viele dieser Projekte werden durch das zdi-Zentrum ANTalive, einem bereits langjährigen und zuverlässigen Partner der Clara-Fey-Schule, unterstützt.
Knapp 20 Dozentinnen und Dozenten reisten kurz vor den Herbstferien mit ihrem Equipment in die Eifel an die Clara-Fey-Schule, die damit unabhängig von Corona-Entscheidungen der Universitäten war und sicher gehen konnte, dass alle Workshops wie geplant stattfinden konnten.

Eva-Maria Berners, MINT-Beauftragte CFS

 

Vertrauen

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Im September feierten wir den Stufengottesdienst der Jahrgangsstufe 9. Unsere Klasse 9a hatte diesen Gottesdienst vorbereitet. Thema war das Vertrauen zu anderen Menschen. In der Vorbereitungsphase war das Motto „Gottesdienst – aber anders!“ immer präsent. Wir wollten die Schülerinnen und Schüler ansprechen und sie zum Nachdenken anregen. Deswegen war unser Ansatz, Lieder auszuwählen, die brandaktuell sind. Somit begann der Gottesdienst mit dem Lied „Blau“ von Luna. In dem Song geht es um Transsexualität. Ergänzend dazu haben vier Schülerinnen und Schüler ein Rollenspiel vorbereitet und damit gezeigt, wie absurd es eigentlich ist, Transsexualität zu verachten oder zu leugnen. Die Vorstellung „Blau“ für Jungen und „Pink“ für Mädchen muss aus den Köpfen verschwinden. In einer Textzeile heißt es: „Hab's vor mir selbst und vor der ganzen Welt geleugnet. Gott macht keine Fehler, ich weiß, dass er mich so gewollt hat.“ Von „Blau“ ging es über zu dem Lied „Bist du okay?“ von Mark Forster und VIZE. In diesem Lied geht es um eine Person, der es offensichtlich nicht gut geht, die aber trotzdem nichts sagt. Passend dazu haben drei Schülerinnen und Schüler durch ein Rollenspiel verdeutlicht, dass die Frage „Wie geht’s dir?“ mittlerweile schon fast zu einer rhetorischen Frage geworden ist. So gut wie jede Unterhaltung beginnt mit dieser Frage. Trotzdem sagt doch nicht jeder wirklich, wie es ihm geht. Uns war wichtig zu sagen, dass es gut ist, wenn man eine Person hat, der man alles anvertrauen kann. Diese muss man dann bei der Frage „Wie geht’s dir?“ nicht anlügen. Im Anschluss daran kam dann das Schlusslied „Wenn du mich lässt“ von Lea. Dieses Lied beleuchtet auch die Seite derjenigen, die Vertrauenspersonen für andere geworden sind. Auch der Vers aus dem Markus-Evangelium „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ war Thema des Gottesdienstes.

Lina Scheuren, Kl. 9a

 

„Geh‘ deinen Weg – weil du einmalig bist“

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Unter dieser Überschrift feierten wir einen Gottesdienst mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 7. Die beiden Klassen der Realschule hatten den Gottesdienst mit ihrer Religionslehrerin Frau Shvelidze vorbereitet.

Wir sind jeden Tag unterwegs. Jesus begleitet uns auf allen Wegen. Angefangen mit dem Aufstehen bis zu dem Moment, an dem wir wieder ins Bett gehen. heißt „Weil du einmalig bist“ und beginnt mit den Zeilen: „Den Weg, den du vor dir hast, kennt keiner. Nie ist ihn einer so gegangen, wie du ihn gehen wirst. Es ist dein Weg. Unauswechselbar …“ lautet der Anfang eines Gedichts von Ulrich Schaffer. Diesen Text haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7e und 7f im Religionsunterricht kennengelernt und besprochen und dann eigene Gedichte geschrieben. Diese sehr persönlichen Texte haben sie im Gottesdienst vorgetragen. Wir alle sind auf vielen unterschiedlichen Wegen unterwegs, manche sind leicht, andere sind sehr schwer und manchmal sogar belastend. Gerade bei den schweren Wegen ist es wichtig, dass wir sie nicht alleine gehen. Unsere Familien und unsere Freundinnen und Freunde sind mit uns unterwegs. Im Evangelium von den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus haben wir Jesus als wichtigen Wegbegleiter erlebt. Er ist immer bei uns, auch wenn wir ihn nicht immer erkennen oder wahrnehmen.

Maja Hölz 7a

 

"Familienfreuden"

Impressionen vom Fest der Begegnung der neuen 5er-Klassen

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